• Beitrags-Kategorie:SJ 2020/21 / Umwelt

Verfasserin: Hemma 6A

Die Corona-Pandemie hat viele Auswirkungen auf unser Leben. Dass auch die Umwelt davon betroffen ist oder sein kann, möchte ich in diesem Beitrag erläutern.

Im letzten Jahr hat das Corona-Virus unsere Welt ganz schön auf den Kopf gestellt. Auch für uns als Schüler*innen zum Beispiel am Gymnasium Geblergasse hat sich einiges verändert, sowohl in der Schule als auch privatDer Präsenzunterricht in der Schule wurde auf virtuelles Distance-Learning umgelegt und wir haben eine ganz andere Art von Lernen kennengelerntAuch außerhalb der Schule spielt sich die Freizeit vielfach auf Netflix oder anderen Streaming-Plattformen ab. In den Ferien waren ferne Sommerurlaube (mit Flugzeug) schwer möglich, der Winterurlaub wurde durch den Lockdown meistens ganz gestrichen. Und die Geschenke rund um Weihnachten mussten auch im Internet gekauft werden. Viele Änderungen also… 

Videostreaming ist klimaschädlich 

All diese oben genannten Dinge haben direkt oder indirekt eine Auswirkung auf den Klimawandel. Aber wie genau? Beginnen wir mal beim Distance-Learning: Laut einer Studie haben Videokonferenzen eine große Auswirkung auf unseren CO2Abdruck. Vor allem die Videofunktion hat einen großen Anteil daran. So zum Beispiel können innerhalb einer Stunde 150 bis 1000 Gramm Kohlendioxid ausgestoßen und zwei bis zwölf Liter Wasser verbraucht werden. Wer würde gleich daran denken, dass Videos zu schauen, die Umwelt beeinflussen kann? Übrigens ist es daher besser, wenn möglich ohne Video an Konferenzen teilzunehmen und Streaming-Dienste nicht in HD zu schauen. Dies kann den CO2-Fußabdruck um bis zu 96 Prozent reduzieren und somit einen Großteil der Emissionen verringern.  

Steigender Trend: Urlaub daheim 

Der Großteil der Menschen hat im Jahr 2020 den Sommerurlaub wahrscheinlich in Österreich oder Umgebung verbracht. Manche sind sicher auch weiter weggefahren oder geflogen, aber wahrscheinlich noch immer in Europa geblieben. Das hat einerseits den Vorteil, dass weniger CO2 ausgestoßen wurde, andererseits hat es aber auch eine positive Auswirkung auf Orte, die von vielen Touristen besucht werden. In Venedig zum Beispiel, wo stets riesige Mengen an Touristen unterwegs sind, war das Wasser in den Kanälen so klar wie seit langem nicht mehr. Im Winter sah das Ganze schon anders aus. Bis auf den 24.12 war es quasi verboten, sich mit mehreren zu treffen, geschweige denn irgendwo hinzufahren, denn es hatte ja alles zu und durfte nicht besucht werden 

Verpackungsmüll explodierte rund um Weihnachten 

Genauso gestaltete sich wahrscheinlich auch das Geschenkeeinkaufen dieses Jahr bei vielen anders als in den Jahren davor. Denn auch wenn die Geschäfte davor zwei Wochen offen hatten, haben viele überwiegend im Internet bestellt. Das ist zwar bequem und vermeidet Kontakte, doch ich glaube jedem ist bewusst, was für Auswirkungen das für die Umwelt haben kann. Begonnen bei Unmengen an Verpackungen, den meist viel zu großen Kartons, welche bewirken, dass die Lieferanten viel öfter fahren müssen, da so nur wenige Pakete ins Auto passen. Und all das erzeugt wiederum mehr Emissionen.  

Diese Auswirkungen sind nur Beispiele. Die ganze Entwicklung wird wahrscheinlich erst in einigen Monaten oder Jahren zu bemerken sein. Vielleicht lernt die Menschheit auch aus diesen Erfahrungen im positiven Sinne. 


Bilder fallen unter CC1

no images were found